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DROPS-Rechner

Schätzen Sie in Sekunden die Aufprallenergie und das Verletzungsrisiko eines fallenden Gegenstands.

Der DROPS-Rechner (kurz für Dropped Object Potential Consequence Calculator) hilft Ihnen, die potenzielle Aufprallenergie und das Verletzungsrisiko von Gegenständen, die aus der Höhe fallen, schnell abzuschätzen. Auf Grundlage der international anerkannten DROPS-Richtlinien (Dropped Object Prevention Scheme) klassifiziert dieses kostenlose Online-Tool die potenziellen Folgen in Sekunden.

Der DROPS-Rechner wird vom DROPS Forum bereitgestellt.

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Erweiterter Aufprallkraft-Rechner

Benötigen Sie eine materialabhängige Schätzung oder ein druckbares Aufpralldiagramm? Nutzen Sie den erweiterten Rechner (auf Englisch).

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Was ist der DROPS-Rechner?

Der DROPS-Rechner ist ein kostenloses Online-Tool zur Risikobewertung, entwickelt vom DROPS Forum (Dropped Object Prevention Scheme). Er schätzt die potenzielle Aufprallenergie und die Verletzungsschwere eines fallenden Gegenstands, indem er die kinetische Energie berechnet, die entsteht, wenn ein Objekt einer bestimmten Masse aus einer bestimmten Höhe fällt. Der Rechner ordnet die Folgen vier Schweregraden zu und gibt Teams damit einen gemeinsamen Maßstab für die Meldung und Prävention von Gefahren durch fallende Gegenstände.

So funktioniert es

  1. Gewicht des Objekts eingeben Die Masse des Gegenstands, der fallen könnte, in Kilogramm oder Pfund (lbs).
  2. Fallhöhe eingeben Der vertikale Abstand von der Position des Objekts bis zu der Ebene, auf der sich eine Person aufhalten könnte, in Metern oder Fuß. Ziehen Sie die Körpergröße nicht ab — der Rechner berücksichtigt den Aufprall auf jeden Teil des Körpers.
  3. Risikoeinstufung ablesen Der Rechner zeigt die Aufprallenergie in Joule und den entsprechenden Schweregrad an, zusammen mit einem Diagramm, das veranschaulicht, wo das Szenario im Verhältnis zu den Schwellenwerten liegt.

Die 40-Joule-Regel

Ein kritischer Sicherheitsschwellenwert in der Prävention fallender Gegenstände ist die 40-Joule-Regel: Jeder stumpfe Gegenstand, der beim Fall eine Energie von 40 J oder mehr erreicht, führt beim Aufprall auf einen ungeschützten menschlichen Körper wahrscheinlich zu einem meldepflichtigen Vorfall. Zur Einordnung: Ein 1 kg schwerer Schraubenschlüssel, der aus nur 4 Metern fällt, erzeugt rund 39 J — fast genug, um eine schwere Verletzung zu verursachen. Ein 1,5 kg schwerer Hammer aus 5 Metern Höhe erreicht 73,6 J und wird damit als Schwerwiegend eingestuft.

Stufen der Risikoeinstufung

LeichtErste HilfeKleinteile, die aus geringer Höhe fallen — leichte Prellungen oder oberflächliche Verletzungen.
GeringMedizinische BehandlungEin Handwerkzeug, das aus 2–3 Metern fällt — erfordert professionelle medizinische Versorgung.
SchwerwiegendVerletzung mit AusfallzeitEin 1,5 kg schwerer Hammer aus über 5 Metern Höhe (73,6 J) — verursacht eine schwere Verletzung mit Arbeitsausfall.
TödlichTodesfallJeder Gegenstand, der die kritischen Energieschwellen überschreitet — Potenzial für einen tödlichen Aufprall.

Die Formel

Der Rechner schätzt die Aufprallenergie als potenzielle Lageenergie, die beim Aufprall in kinetische Energie umgewandelt wird: E = m × g × h, wobei m die Masse in Kilogramm, g die Erdbeschleunigung (9,81 m/s²) und h die Fallhöhe in Metern ist.

Die Schweregrad-Grenzen folgen den Potenzgesetz-Schwellenkurven von DROPS, die aus der Masse eines Objekts die maximale Fallhöhe ableiten, bei der es noch in die jeweilige Risikokategorie fällt.

Häufig gestellte Fragen

Soll ich die Körpergröße einer Person von der Fallhöhe abziehen?

Nein. Geben Sie den vollständigen vertikalen Abstand von der möglichen Absturzstelle des Objekts bis zu der Ebene ein, auf der sich eine Person aufhalten könnte. Ein fallender Gegenstand kann jeden Teil des Körpers treffen, nicht nur den Kopf — die Körpergröße abzuziehen würde die Gefahr unterschätzen.

Was ist, wenn mein Objekt scharfkantig ist, wie ein Schraubendreher, oder aus leichtem Material wie Karton besteht?

Der Rechner liefert einen gemeinsamen Maßstab für stumpfe Gegenstände und modelliert weder Schärfe noch Material. Ein scharfer oder spitzer Gegenstand kann bereits unterhalb der Standardschwellen schwere Verletzungen verursachen. Betrachten Sie das Ergebnis daher als Mindestwert und beurteilen Sie scharfe, splitternde oder unregelmäßig geformte Objekte mit zusätzlicher Sorgfalt.

Wie wirken sich Wind oder Luftwiderstand auf das Ergebnis aus?

Der Rechner geht von einem einfachen Modell des freien Falls aus, das Umgebungsfaktoren außer Acht lässt. Wind kann Flugbahn und Aufprallpunkt eines fallenden Objekts verändern, und der Luftwiderstand verringert bei leichten Gegenständen die Aufprallenergie geringfügig — reale Szenarien im Freien, insbesondere in großer Höhe, können daher von der berechneten Schätzung abweichen.

Wie genau ist der Rechner?

Er liefert eine allgemeine Einschätzung der potenziellen Folgen allein auf Basis von Masse und Fallhöhe. Dabei geht er von einem stumpfen Gegenstand, einem ungeschützten menschlichen Körper und vereinfachter Physik aus. Nutzen Sie ihn als Orientierungsmaßstab für Sensibilisierung, Meldung und Priorisierung — nicht als Ersatz für eine vollständige Gefährdungsbeurteilung oder eine ingenieurtechnische Analyse.

Spielt die Materialart (Stahl, Beton, Holz) eine Rolle?

Nein. Der Rechner verwendet ausschließlich Masse und Fallhöhe. Zwei gleich schwere Objekte, die aus derselben Höhe fallen, liefern unabhängig vom Material dasselbe Ergebnis. Materialeigenschaften wie Härte oder Sprödigkeit können das tatsächliche Geschehen jedoch beeinflussen — ein weiterer Grund, das Ergebnis als Maßstab und nicht als Vorhersage zu lesen.

Wie schätze ich die Fallhöhe, wenn ich die genaue Höhe nicht kenne?

Messen Sie nach Möglichkeit direkt mit Maßband oder Laser-Entfernungsmesser. Nutzen Sie andernfalls bekannte Referenzhöhen — Decksebenen, Geländer, Konstruktionszeichnungen — und wählen Sie die höchste plausible Fallhöhe, damit die Schätzung konservativ bleibt.

Welche Formel steckt hinter dem Rechner?

Die Aufprallenergie wird als E = m × g × h berechnet (Masse × Erdbeschleunigung × Höhe). Die Schweregrad-Einstufung wendet anschließend die Potenzgesetz-Schwellenkurven von DROPS an, die für eine gegebene Masse die Höhengrenzen zwischen den Kategorien Leicht, Gering, Schwerwiegend und Tödlich definieren. Die 40-Joule-Regel markiert die Energie, ab der ein stumpfer Gegenstand wahrscheinlich eine meldepflichtige Verletzung verursacht.

Kann der Rechner nach einem Vorfall rückwirkend eingesetzt werden?

Ja — als Lern- und Analysewerkzeug. Er kann anhand von Gewicht und Fallhöhe die potenzielle Schwere eines tatsächlichen Absturzes aufzeigen, Vorfalluntersuchungen unterstützen und Sicherheitsgespräche (Toolbox Talks) konkreter machen. Er ergänzt eine ordnungsgemäße Untersuchung, ersetzt sie aber nicht.

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